Der tibetische buddhismus

Der tibetische Buddhismus – Entstehung und Besonderheiten
Tibet, geografisch gesehen ein Hochland in Zentralasien und momentan unter chinesischer Verwaltung, ist die Hauptstadt Lhasa im Autonomen Gebiet  Tibet ebenso die religiöse Hauptstadt des Landes. Hauptsächlich wird hier der Tibetische Buddhismus, aber auch die Bön-Religion praktiziert. In dem nur 1,2 Mio. km² großen Gebiet leben momentan mehr als 46 000 Mönche in mehr als 1 700 Klöstern und Tempeln. Mehr als 3 000 Mönche leben in 88 Tempeln und Klöstern der Bon-Religion. Allein in dem Autonomen Gebiet Tibet leben 93 Buddhas und 130 000 Gläubige.


Schon mit dem Erwachen des tiebetischen Buddhismus gibt es in Tibet Mönchsgemeinden. Sie wurden zunächst ausschließlich für Mönche, später aber auch für Nonnen eingerichtet. Buddha selbst war der Initator der beiden Gemeinden. Er behielt dich zunächst vor die Anwärter selbst zu ordinieren. Mit der stark zunehmenden Verbreitung der Religion übertrug er die Aufgaben seinen Jüngern. Damals wie heute ist das Leben als buddhistischer Mönch voller Entbehrungen und in Askese. Zunächst waren alle buddhistischen Mönche Wandermönche. Die Errichtung von Klöstern und Tempeln kam erst mit den Jahren. IN der Regenzeit mussten sich die Mönche bis dahin ihre Hütten selbst errichten. Noch heute erfahren sie große Bewunderung der Menschen. Diese betrifft zumeist das Leben der Mönche, das Dharma, und nicht die Mönche selbst.